Projekte > Wirksamkeitsnachweis von Eurythmie auf psychphysiologische Parameter bei Schülern

Herz-Kreislauferkrankungen stellen die häufigsten Pathologien in der westlichen Bevölkerung dar und sind als wichtigste Zivilisationskrankheit im Fokus der Medizin und der Forschung. Die Herzratenvariabilität ist eine etablierte Methode zur Risikostratifizierung und Gesundheitsprognose kardiovaskulärer Erkrankungen. Sie bildet die Anpassungsfähigkeit des Organismus auf Belastungen durch autonome Regulationsprozesse ab. Alternative Therapiekonzepte wie die Anthroposophische Medizin werden von Patienten immer mehr in Anspruch genommen. Zunehmend werden Forschungen durchgeführt, um ihre Wirksamkeit nachzuweisen. Die Eurythmietherapie ist eine ganzheitliche Therapiemethode der Anthroposophischen Medizin. Über zugrunde liegende physiologische Mechanismen ist jedoch wenig bekannt. Ziel dieser Studie soll es sein den Effekt zweier Interventionen der Eurythmietherapie näher zu beleuchten.

Dafür werden gesunde Probanden, Schüler einer 12. Klasse,  in einer randomisierten, kontrollierten Studie untersucht.

Als Interventionen sollen die Lautübungen L und B durchgeführt werden. Die Reihenfolgen der Interventionen werden dabei randomisiert, um den Einfluss potentielle Carry-Over- bzw. Reihenfolgeeffekte zu eliminieren.

Es wird die Herzratenvariabilität, die Pulswellenlatenz, die Pulskonturanalyse sowie die Fragebogeninstrumente Baseler Befindlichkeitsskala, Bewegung und Innere Kongruenz  und Wärmeempfinden vor und nach den zwei heileurythmischen Interventionen erfasst.

Letzte Aktualisierung: 27. März 2015
ARCIM Academic Research in
Complementary and Integrative Medicine
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