Projekte > Trainingsstudie zum Vergleich eines HRV-Biofeeback-Trainings mit Eurythmie-Therapie zur Stressreduktion bei Pflegekräften

In den vergangenen Jahren konnte in zahlreichen Studien gezeigt werden, dass eine hohe tonische Herzratenvariabilität (HRV) mit körperlichem und psychischem Wohlbefinden assoziiert ist. Eine niedrige HRV hingegen steht im Zusammenhang mit autonomer Dysregulation und körperlichen und psychischen Erkrankungen. Durch ein gezieltes Herzratenvariabilitäts-Biofeedback (HRV-BF) kann die HRV erhöht und der Gesundheitszustand verbessert werden. Auch andere Methoden können zu einer HRV-Verbesserung beitragen, darunter die Eurythmie-Therapie (EYT).

In der vorliegenden Studie hatten weibliche Pflegekräfte eines Krankenhauses, also Angehörige einer gesundheitlich besonders stark belasteten Berufsgruppe, die Möglichkeit, an einem sechswöchigen Training teilzunehmen.

Die Hälfte der Teilnehmerinnen (n=12) absolvierte täglich eine 15-minütige HRV-BF-Sitzung (HRV-BF-Gruppe), die andere Hälfte (n=12) machte Übungen der EYT (EYT-Gruppe).

Das subjektive Wohlbefinden der Probandinnen wurde vor und nach dem Interventionszeitraum anhand von Fragebögen (Maslach Burnout Inventory, MBI; Trierer Inventar zu chronischem Stress, TICS; Allgemeine Depressionsskala, ADS; Pittsburgh Sleep Quality Index, PSQI; Short Form 12 Health Survey, SF-12) erfasst. Als physiologische Indikatoren dienten aus einer Herzraten-Ruhemessung berechnete Parameter der HRV.

Diese Studie wird auch unter Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ganzheitliche Behandlung chronischer Erkrankungen- Stress und Integrative Therapieverfahren -Eurythmietherapie/ Biofeedback aufgeführt.

Letzte Aktualisierung: 27. März 2015
ARCIM Academic Research in
Complementary and Integrative Medicine
Im Haberschlai 7
70794 Filderstadt-Bonlanden